Tick tack, die letzten Stunden in Deutschland
Unsere dreimonatige Reise durch das südliche Afrika steht unmittelbar bevor. Die letzten Tage hat meine Familie fleißig die Koffer gepackt. Meine Sachen dagegen liegen noch immer mehr oder weniger vorbereitet überall in meiner kleinen Wohnung verteilt. Es wird Zeit, dass mein Kram auch endlich seinen Weg in die Reisetasche findet, denn morgen Abend geht unser Flieger nach Windhuk. Über 10 Stunden Flug liegen vor uns. Mittels Direktflug geht es mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhuk. Der Flug war unverschämt günstig und hat uns für Hin- und Rückflug im September 2016 nur 530€ pro Person gekostet. Hoffen wir dass Air Namibia dafür nicht am Kerosin spart. Sollte der Sprit also reichen, kommen wir am Donnerstagmorgen an. Laut Wetterbericht wird uns Namibia mit Gewitterschauern, aber immerhin 28°C begrüßen. Das soll die Vorfreude aber nicht mindern.
Grundsätzlich gibt es für unsere Zeit dort kaum feste Planung. Wir möchten spontan entscheiden wohin wir uns treiben lassen. In groben Zügen wird die Tour folgendermaßen aussehen. Zunächst geht es von Windhuk erstmal nach Swakopmund ans Meer. Um dem Regen so gut wie möglich zu entfliehen orientieren wir uns dann nach Süden. Zwischenstationen auf dem Weg nach Südafrika werden auf jeden Fall Sossusvlei, Lüderitz und der Fishriver Canyon sein. Der nächste feste Termin ist am 15. Februar in Kapstadt. Dort wollen wir meinen Bruder mit seiner Freundin treffen und die Strecke nach Nelson Mandela Bay (Port Elisabeth) gemeinsam fahren. Unsere gemeinsamen fünf Tage sind straff durchorganisiert, damit die beiden auch etwas zu sehen bekommen. Kurz vor Nelson Mandela Bay werden sich unsere Wege wieder trennen. Während mein Bruder das Steuer in Richtung Ostküste und Krüger Park setzen wird, werden wir nach Norden Richtung Botswana abdrehen. Durch die Kalahari Wüste (es ist eigentlich keine Wüste, sondern eine Dornstrauchsavanne, aber Wüste klingt irgendwie gerfährlicher) wollen wir dann zum Okavangodelta. Dieses Naturwunder zu sehen, war immer einer meiner größten Wünsche. Als Zwischenstopp geht es anschließend zu einem der größten Wasserfälle der Welt, den Victoriafällen. Nach der Regenzeit Ende Februar, Anfang März führen sie das meiste Wasser und sollen besonders beeindruckend sein. Über den Caprivizipfel (so heißt der zipfelartige Ausläufer im Nordosten Namibias) geht es in den Norden Namibias, wo wir die verbleibende Zeit verbringen wollen. Am 11. April haben wir dann den Rückflug in die Heimat gebucht.
Soviel zur Planung unserer Reise. Jetzt wisst ihr genauso viel wie ich. Alles weitere wird auch für mich eine große Überraschung sein.
Es kann also losgehen.
Rauszeit here I come.

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