23. Januar
Autorin: Kerstin
In Sossusvlei wollen alle Touristen am frühen Morgen möglichst bei Sonnenaufgang auf einer Düne sitzen und die leuchtende Farbe des Sandes im Kontrast zum Himmel bewundern. Die Dünen zeichnen sich dann klar gegen den Schatten ab, den sie werfen. Auch wir wollen dieses Schauspiel erleben und so übernachten wir im Naturschutzgebiet, um möglichst früh loszukommen. Die Schranke zur Straße öffnet um 5:20 und so stehen wir um 4:40 auf, das Frühstück gepackt für die Fahrt. Pünktlich rollt die Blechlawine los, mit 100km/h statt den in Parks üblichen 60km/h. Mit unseren 80km/h teilen wir die Schlange in zwei. Es sind 65km bis zu den Dünen, davon die letzten 4 km tiefe Sandpiste und nur mit einem Allradantrieb befahrbar. Wir halten davor und lassen Luft aus den Reifen, damit sie eine größere Fläche haben. Das Auto schwimmt im Sand und das Lenkrad führt ein Eigenleben, sodass wir uns fragen, wer hier wen lenkt. Es macht super viel Spaß mit ein wenig Bangen ums Steckenbleiben. Mit Schmackes meistert Julian die Strecke.


Da die Sonne bereits ganz zu sehen ist, entscheiden wir uns die kleinere Düne "Big Mama" zu besteigen. Noch ist es angenehm kühl, der erste, der den Weg bahnen muss, hat es am Schwersten, die anderen können in dessen Fußstapfen treten. Es geht zwei Schritte vor, einen zurück, immer am Kamm entlang. Ich hab noch nie so viel Sand gesehen, so weich und schön. Mit den morgendlichen Lichtverhältnissen ist es sehr beeindruckend hier oben. Der Abstieg ging schnell, wir sind einfach seitlich hinunter gehüpft.
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